Stock Footage oder selbstgemacht?

Agenturen sind bei ihrer Arbeit häufig auf Stock-Footage angewiesen – sei es für Filmaufnahmen, Fotos, Musik oder Grafiken. In diesem Blog gehen wir darauf ein, wann Stock Footage verwendet werden muss und stellen ein paar wichtige Plattformen vor.

Warum wir als kreative Werbeagentur auf Stock-Footage zurückgreifen

Grundsätzlich sprechen wir uns natürlich immer dafür aus, die Filmaufnahmen, Fotos und Grafiken selber zu produzieren. Einerseits können wir bei der Eigenproduktion auf die Wünsche und die Corporate Identity des Kunden eingehen und vermeiden, dass die Aufnahmen zu künstlich oder klischeehaft wirken. Andererseits ist dadurch auch die Einmaligkeit des (Bild-)Materials garantiert.

Es gibt aber einige Gründe, die dafür sprechen können, doch auf Inhalte von Stock-Plattformen zurückzugreifen:

  1. Budget
    Film- und Fotoaufnahmen oder gar Filmmusik selber zu produzieren bedeutet immer einen relativ grossen Aufwand. Zusätzlich zum Personal (Kameramann, Fotograf, Regisseur etc.) und der Infrastruktur (z.B. Kamera, Stativ, Licht, Ton) müssen auch Requisiten, Location-Miete, Maske, Gagen der Statisten, Reisekosten und so weiter mit einberechnet werden. Stock-Footage zu kaufen ist daher die günstigere Variante, die bei einem begrenzten Budget zum Einsatz kommt.
  2. Zeit
    Wenn ein Auftrag kurzfristig erteilt wird, ist es je nachdem gar nicht möglich, aufwendige Produktionen noch rechtzeitig umzusetzen. Ein anderer Faktor sind die Jahreszeit und das Wetter. Wenn im Frühling ein Auftrag für Winteraufnahmen erteilt wird, müsste man entweder ein Dreivierteljahr auf diese Aufnahmen warten oder in ein Land mit anderer Jahreszeit reisen. Wenn das nicht möglich ist, wird ebenfalls auf Stock-Footage zurückgegriffen.
  3. Geografie
    Wenn für die Produktion Aufnahmen aus einem anderen Land (oder gar Kontinent) gewünscht werden, Zeit und Budget aber nicht für eine Reise dorthin reichen, kommt ebenfalls Stock-Footage zum Einsatz.
  4. Geschichte
    Werden Aufnahmen aus der Vergangenheit benötigt, beispielsweise von historischen Ereignissen, müssen diese ebenfalls gekauft werden. Diese nachzustellen ist grundsätzlich möglich, wirkt aber je nach Zweck eher nicht authentisch und ist ebenfalls mit grossem Aufwand verbunden.

Die gekauften Bilder oder Videosequenzen werden dann soweit bearbeitet, dass sie möglichst zum CI und Storytelling des Kunden passen.

Plattformen, die wir empfehlen

Aus den oben genannten Gründen greifen auch wir gelegentlich auf Stock-Footage zurück – hauptsächlich bei der Filmmusik. Bei unserer Arbeit haben sich besonders die nachfolgenden Plattformen bewährt.

Für Fotos und Grafiken

Kostenpflichtige Plattformen:

Bei den kostenpflichtigen Plattformen können Abonnemente abgeschlossen oder auch nur einzelne Bilder gekauft werden. Bei regelmässiger Nutzung lohnt es sich definitiv, die Abo-Angebote zu vergleichen und eines abzuschliessen.

Gratis Plattformen:

Für Filmaufnahmen

Für Musik

Fazit

Natürlich würden wir gerne sämtliche Filmaufnahmen, Fotos, Grafiken und Musik selber produzieren. Manchmal ist das aus diversen Gründen leider nicht vollumfänglich möglich. In diesen Situationen kommen Stock-Plattformen zum Einsatz.

Gerade auch im Online-Marketing findet Stock-Footage häufig ein Zuhause. Da im Internet alles sehr schnelllebig ist und regelmässig Content kreiert werden muss, werden dort häufig Stockbilder verwendet. Für Firmen, die ihre Social-Media-Kanäle selber bewirtschaften möchten, die aber keine inhouse Filmproduzenten oder Grafiker haben, sind diese Plattformen nicht wegzudenken. 


AutorIn:
Janine Kuhn
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